Oft ist es nur dem unermüdlichen Engagement Einzelner zu verdanken, dass unsere Landschaften nicht im Müll ersticken.

Vermüllte Landschaften

Müll ist eine typische Zivilisationskrankheit: Materialien und Gegenstände, die nicht wieder rückstandsfrei in den Kreislauf der Natur eingehen können, hinterlassen auf dem ganzen Planeten ihre hässlichen Spuren.

Die Wegwerfkultur floriert: Bis zum Jahr 2010 lagen wir Bundesbürger noch unter der 600-Kilogramm-Marke. Seitdem produziert jeder von uns im Durchschnitt mehr als eine Sechsteltonne Abfall pro Jahr. Das ergibt insgesamt eine Menge von mehr als 40 Millionen Tonnen Unrat.

 

Wilde Müllkippen
Auch das, was sich außerhalb des ordnungsgemäß entsorgten Mülls anhäuft, ist beträchtlich. Die Straßenmeisterei Wittlich (Rheinland-Pfalz) beispielsweise sammelt jedes Jahr illegalen Müll mit einem Gesamtgewicht von ca. 70 Tonnen ein. Das Bezirksamt Neukölln (Berlin) gibt alljährlich für die Beseitigung illegalen Unrats ca. 400.000 Euro aus.

 

Rechnet man die Wittlicher Menge und die Neuköllner Summe auf die Republik hoch, wachsen die illegalen Müllberge in schwindelerregende Höhen. Die Kosten für deren Beseitigung ebenso.

 

Zaunreste, Bindegarn, Plastiktüten: Lebensgefährlicher Müll für unsere heimische Tierwelt
Sämtliche Zäune, die Draht oder Kunststoff enthalten, sind potenzielle Tierkiller, auch solche, die korrekt montiert und gespannt sind. Liegen die Zaunreste aber frei im Gelände, richten sie noch mehr Unheil an.

 

Dank seiner kompakten Statur ist Schwarzwild deutlich weniger gefährdet als andere Schalenwildarten. Schwarzwild verheddert sich wesentlich seltener in Draht- und Zaungeflechten als anderes Schalenwild.

 

| Text: Burkhard Stöcker || Fotos: Michael Breuer | Ilka Dorn | Günter Hübner | iStockphoto.com |

 

Den gesamten Artikel finden Sie in der Ausgabe 01/2017.

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