Legale und nachhaltige Trophäenjagd weiter möglich

Umweltausschuss des EU-Parlaments fordert Leitlinien für nachhaltige Jagdpraxis

 

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 12. Juli über eine Resolution zum Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) abgestimmt, die sich unter anderem mit der Trophäenjagd befasst. „Das von einigen Abgeordneten angestrengte absolute Verbot der Trophäenjagd konnte abgewendet werden. Stattdessen unterstützten wir den Vorschlag der Kommission für internationale Leitlinien, die eine rechtmäßige und nachhaltige Ausübung der Trophäenjagd sicherstellen. Ich freue mich daher sehr, dass wir eine seriöse Lösung im Sinne der Land- und Waldbesitzer gefunden haben, die auch den betroffenen afrikanischen Staaten gerecht wird“ sagt Karl-Heinz Florenz, CDU-Europaabgeordneter vom Niederrhein. „Die legale Trophäenjagd hat positive Auswirkungen auf den Schutz seltener Arten sofern die generierten Einnahmen direkt an die örtliche Bevölkerung und in den Artenschutz fließen. Hierfür haben wir nun den Weg bereitet“ erklärt Karl-Heinz Florenz, der auch Präsident der parlamentarischen Intergruppe Biodiversität, Jagd und ländliche Aktivitäten ist.

Mit der Resolution unterstützt der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments die strategischen Ziele der EU während der Konferenz über das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES). Nach dem Ausschuss wird Mitte September das Plenum final über die Resolution abstimmen. Die Konferenz findet vom 24. September bis 5. Oktober in Johannesburg (Südafrika) statt. Die EU als solche ist CITES erst letztes Jahr beigetreten und wird im September erstmals als Union an den Verhandlungen teilnehmen. Deutschland ist bereits seit 40 Jahren Mitglied von CITES.

Weitere Informationen über das Artenschutzabkommen CITES finden Sie hier:
https://cites.org/

Für Rückfragen und Interviews steht Ihnen Herr Florenz gerne zur Verfügung (+32 2 2847320)

 


 

Karl-Heinz Florenz MdEP (CDU)
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Deutscher Jagdverband

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