Die Redaktion von HALALI präsentiert Ihnen monatlich einen Auszug interessanter Fernsehberichte zum Thema Jagd, Natur und Lebensart.

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

 

Zeitraum: 01. bis 31. August 2018


Mittwoch, 1. August, 3sat, 10.55 Uhr

 

Herr Jäger und sein Bock

Auf Jagd nach dem König der Alpen

 

36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. "Reporter" begleitet ihn auf die Jagd.

"Der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!", schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn.

Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf: Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.

Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind. Pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum. Es soll die Krönung seines Lebens als Jäger werden.
 

 

Donnerstag, 2. August, NDR Fernsehen, 14.15 Uhr

 

die nordstory - Der Hirschrufer

 

tv tipps der hirschrufer

 

Immo Ortlepp ist Deutscher Meister im Hirschrufen.
Bildrechte: Bild NDR
 
 

 

Immo Ortlepp liebt die Natur, sie ist sein Zuhause. Am Rande eines kleinen Dorfes in der Wedemark bei Hannover hat sich der passionierte Jäger und Naturfreund seinen Traum vom Leben verwirklicht. Er führt Jagdscheinanwärter zum "Grünen Abitur", gibt Seminare, präpariert Trophäen und bringt Kindern und Jugendlichen die heimische Natur nahe. Sein "Biologieunterricht zum Anfassen" ist legendär. Wer einmal bei Immo Ortlepp eine "Dschungeltour" mitgemacht hat, verwechselt nie mehr einen Hasen mit einem Kaninchen.

Auf dem Waldgrundstück des ambitionierten Berufsjägers grunzen, röhren, gackern und blöcken die verschiedenen Tierarten, von frühmorgens bis zum Sonnenuntergang. Immo Ortlepp lebt mit großen und kleinen Wildschweinen, Frettchen, Hühnern, Puten, Hunden und dem zahmen Rothirschen Harry zusammen. Er kann sich ein Leben ohne Tiere nicht vorstellen.

Kerstin Patzschke-Schulz zeigt die unterschiedlichen Lebenswelten dieses besonderen Menschen. Das NDR Team hat den außergewöhnlichen Niedersachsen durch das Jahr begleitet. Höhepunkt dieser "nordstory" ist die Teilnahme von Immo Ortlepp an der Deutschen Meisterschaft im Hirschrufen und sein spektakulärer Sieg.

 

Freitag, 3. August, ORF III, 16.50 Uhr

 

Expeditionen

Die Jagd

 

Über vier Jahreszeiten dokumentiert Hans-Peter Stauber das heimische Weidwerk in den wichtigsten Jagdregionen Österreichs. Im Mittelpunkt steht ein erfahrener, steirischer Jäger, der einen kapitalen Hirschen ein Jahr lang verfolgt. Das Verhältnis von Mensch, Tier und Natur bestimmt auch das Berufsbild des Jägers, der sich zwischen Abschussquoten, Revierpflege und Kritik an manchen Praktiken des Weidwerks bewegen muss.

 

Montag, 6. August, 3sat, 17.00 Uhr

 

Wildes Borkum

 

Borkum ist die größte der sieben Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche steht unter Naturschutz und bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Jonny Böhm ist der Hegeringleiter von Borkum. Gemeinsam mit seinem Jagdkollegen Christian Fink und der Borkumer Jägerschaft kümmert er sich ehrenamtlich um die Inselwildnis. Als Wattjagdaufseher sind sie auch für die Rettung verwaister Heuler zuständig. Für Seehunde ist Borkum eine Art Hotspot: Auf der riesigen Sandbank direkt vorm Hauptstrand ruhen sich oft Hunderte der Meeressäuger aus. Mitte Juni, wenn die Muttertiere ihre Jungen bekommen, sind Jonny Böhm und Christian Fink fast täglich im Einsatz.

Der Tüskendörsee liegt direkt hinterm Deich. Hier finden viele seltene Brut- und Zugvögel ein reiches Nahrungsangebot. Martina Flerlage leistet ein Jahr lang Bundesfreiwilligendienst auf Borkum und arbeitet für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und den Naturschutzbund NABU. Die Vogelbeobachtung hat sich bei ihr zur Leidenschaft entwickelt.

 

Mittwoch, 8. August, rbb Fernsehen, 15.00 Uhr

 

Jäger ohne Chance

Die cleveren Wildschweine von Usedom

 

Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an, vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Tiere wissen ganz genau, dass sie dort nicht gejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert.

"ARTE Re:" begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen die Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder Neues einfallen - trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom oft immer noch zu schlau für sie. Der Frust der Jäger und auch die Sorgen der Bauern scheinen den polnischen Nachbarn ziemlich egal zu sein, mehr noch: Der Tierfilmer Krzysztof Chomicz hat sich mit den Schwarzkitteln fast schon angefreundet und ist strikt gegen die Jagd. Und das, obwohl Wildschweine immer wieder auch gegenüber Menschen aggressiv werden und nachweislich Seuchen übertragen.

 

Donnerstag, 9. August, 3sat, 13.20 Uhr

 

Wilde Tiere vor der Haustür (1/2)

Waschbär, Wildschwein und andere Nachbarn

 

Die Reportage von Ulli Rothaus begleitet Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats, bei dessen denk- und merkwürdigen Begegnungen mit Mensch und Tier.

Denn wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. "Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand - und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt", sagt Ehlert.

Zwischen Mensch und Tier zu schlichten - das ist sein Job. Er geht fast täglich auf Tour, um aufzuklären, zu beruhigen, aber auch um Tierfreunde vom Füttern abzuhalten. Oft verlangen empörte oder verängstigte Bürger von ihm ein "hartes Durchgreifen": Er soll den Fuchs im Garten erschießen, der die niedlichen Kaninchen frisst, oder das Wildschwein, das sich im Sandkasten suhlt.

Auch für wilde Vierbeiner ist Berlin die Hauptstadt: Neben 3,5 Millionen Menschen leben in Berlin geschätzt 5.000 Wildschweine, 3.000 Kaninchen, 2.000 Marder, 1.800 Füchse, 800 Waschbären - die "Big Five" der deutschen Städte, wie Derk Ehlert sie nennt. Berlin ist ein Zoo ohne Zaun, die Stadt gilt als artenreichste Europas.

Die Tiere erobern die Stadt. Kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die ihnen kaum noch Nahrung bieten. Dagegen sind die vollen Mülltonnen in der Stadt für Tiere wie Supermärkte. Die Folge: Immer öfter sind unsere wilden Mitbewohner im Stadtbild zu sehen. Waschbären spazieren seelenruhig über Kreuzberger Dächer, Biber nagen an den Weiden im berühmt-berüchtigten Görlitzer Park, und direkt hinter dem Kanzleramt spielt seelenruhig eine Fuchsfamilie.

Nicht alle Zweibeiner sehen das mit Freude: Aufgebrachte Eigenheimbesitzer werfen mit Spaten nach Wildschweinen, die ihre frisch bepflanzten Vorgärten zerwühlen. Besorgte Eltern haben Angst vor Tollwut und Fuchsbandwurm, aufgeregte Städter sehen jeden Waschbären als Problembären - und die Kinder füttern den Fuchs mit Pommes. Auf der anderen Seite ziehen Berliner mit viel Mühe wilde Feldhasen auf, füttern aus dem Nest gefallene Mauersegler durch und kümmern sich um kranke Krähen im Schrebergarten.

Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von "Wilde Tiere vor der Haustür" zeigt 3sat am Freitag, 10. August, um 13.20 Uhr.

 

Freitag, 10. August, 3sat, 13.20 Uhr

 

Wilde Tiere vor der Haustür (2/2)

Tierische Plagen in der Stadt

 

Die Reportage von Ulli Rothaus begleitet Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats, bei dessen denk- und merkwürdigen Begegnungen mit Mensch und Tier.

Denn wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. "Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand - und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt", sagt Ehlert.

Zwischen Mensch und Tier zu schlichten - das ist sein Job. Er geht fast auf tierische Tour, um aufzuklären, zu beruhigen, aber auch um Tierfreunde vom Füttern abzuhalten. Oft verlangen empörte oder verängstigte Bürger von ihm ein "hartes Durchgreifen": Er soll den Fuchs im Garten erschießen, der die niedlichen Kaninchen frisst, oder das Wildschwein, das sich im Sandkasten suhlt.

Auch für wilde Vierbeiner ist Berlin die Hauptstadt: Neben 3,5 Millionen Menschen leben in Berlin geschätzt 5000 Wildschweine, 3000 Kaninchen, 2000 Marder, 1800 Füchse, 800 Waschbären - die "Big Five" der deutschen Städte, wie Derk Ehlert sie nennt. Berlin ist ein Zoo ohne Zaun, die Stadt gilt als artenreichste Europas.

Die Tiere erobern die Stadt. Kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die ihnen kaum noch Nahrung bieten. Dagegen sind die vollen Mülltonnen in der Stadt für Tiere wie Supermärkte. Die Folge: Immer öfter sind unsere wilden Mitbewohner im Stadtbild zu sehen. Waschbären spazieren seelenruhig über Kreuzberger Dächer, Biber nagen an den Weiden im berühmt-berüchtigten Görlitzer Park, und direkt hinter dem Kanzleramt spielt seelenruhig eine Fuchsfamilie.

Nicht alle Zweibeiner sehen das mit Freude: Aufgebrachte Eigenheimbesitzer werfen mit Spaten nach Wildschweinen, die ihre frisch bepflanzten Vorgärten zerwühlen. Besorgte Eltern haben Angst vor Tollwut und Fuchsbandwurm, aufgeregte Städter sehen jeden Waschbären als Problembären - und die Kinder füttern den Fuchs mit Pommes. Auf der anderen Seite ziehen Berliner mit viel Mühe wilde Feldhasen auf, füttern aus dem Nest gefallene Mauersegler durch und kümmern sich um kranke Krähen im Schrebergarten.

 

Freitag, 10. August, 3sat, 18.15 Uhr

 

Geschichte der Tiere: Der Hund

 

Hund und Katze sind die beliebtesten und treuesten Wegbegleiter des Menschen. Die zweiteilige "Terra X"-Reihe erzählt alles Wissenswerte dieser einzigartigen Erfolgsstory.

Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Kulturgeschichte des Hundes. Sie beginnt mit dem Lagerwolf. In grauer Vorzeit geht er mit dem Menschen eine Zweckbeziehung ein. Aus anfänglichem Misstrauen entstehen Zuneigung und enge Bindung.

"Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos." Eine Erkenntnis, die zuerst der deutsche Schauspieler Heinz Rühmann formuliert hat, bevor Loriot sie später ein wenig präzisierte. Für den deutschen Humoristen war ein Leben ohne Mops unter keinen Umständen vorstellbar. Rund sieben Millionen Hundehalter in Deutschland geben beiden prominenten Künstlern Recht. Der Hund ist nicht nur das erste Haustier, sondern auch der beste Freund des Menschen.

Liebe auf den ersten Blick ist es nicht, als sich Grauwolf und Mensch zum ersten Mal begegnen. "Canis lupus" ist vom Hunger getrieben und stöbert in der Müllhalde einer Steinzeitsiedlung. Mit der Großen Eiszeit ist das friedlich grasende Großwild abgewandert. Die neuen Beutetiere sind kleiner, schreckhafter und flinker. Die Jagd im Rudel kostet mehr Kraft, erfordert anderes Vorgehen und bringt längst nicht immer den gewünschten Erfolg. Die schwierigen Verhältnisse in der Umwelt zwingen Mensch und Wolf zu einer bis dahin nie dagewesenen Kooperation, sagen Forscher.

Der Mensch folgt der Fährte der Wölfe, die mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn selbst drei Tage alte Spuren wittern können. Im Gegenzug duldet er, wenn die scheuen Tiere in ihre Siedlungen eindringen und sich über die Essensreste hermachen. Aus gegenseitiger Duldung wird allmählich Zutrauen - die Evolution bringt den Lagerwolf hervor. Er ist dem Wolf zwar genetisch noch näher als dem Hund, aber im Verhalten zeigt er sich bereits deutlich zutraulicher und lebt im losen Verbund mit der Gemeinschaft. Der Lagerwolf gilt als direkter Vorfahr des Hundes, der seinen Siegeszug als treuer Wegbegleiter des Menschen vermutlich in der Zeit antritt, als aus Jägern und Sammlern Bauern und Viehzüchter werden. Schon damals übernimmt der Hund Aufgaben als Wach- und Hütehund. Und er stellt seine hohe soziale Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Eigenschaften, die ihm Jahrtausende später gottgleichen Status bescheren.

Dass der Hund eines Thrones wert ist, haben viele Hochkulturen gewusst. Die Ägypter ernennen den schakalköpfigen Anubis zum obersten Richter ihres Totenreichs. Die Griechen suchen eher nach rationalen Erklärungen für das außergewöhnliche Wesen des Hundes. Der Philosoph Xenophon liefert die erste wissenschaftliche Abhandlung über Erziehung, Fährtenarbeit und Verhalten. Die Römer gehen noch einen Schritt weiter: Sie züchten unterschiedliche Jagdhund-Rassen, führen aus dem Ausland Luxushündchen ein, schicken Kampfhunde in die Arena und halten Hunde, die vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Mit der Christianisierung ändert sich die gesellschaftliche Wertschätzung der Vierbeiner. Die Kirche entdeckt ihre vermeintlich dunkle Seite als Begleiter von Hexen und Dämonen. Als die Bestiarien im 10. Jahrhundert aufkommen, hat sich die Lage schon wieder etwas entspannt. Der Hund wird zur Symbolfigur menschlicher Tugenden wie Treue, Wachsamkeit und Mut. Kaiser, Könige und Adlige präsentieren sich stolz mit ihren Lieblingen. Der Hund avanciert zum Prestigeobjekt.

Welche Rasse zu wem passt, ist über Jahrhunderte aber nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern vor allem der eigenen gesellschaftlichen Stellung. Daran hat sich womöglich bis heute nicht viel geändert, aber inzwischen hat der Hund vor allem das Herz des Menschen erobert. Er ist sein bester Freund, sein Kind- oder Partnerersatz. Er versteht auch ohne Worte, er liebt bedingungslos. Die Moderne verhilft ihm vielleicht zur größten Wertschätzung in der Jahrtausende alten Geschichte zwischen Mensch und Hund.

 

Montag, 13. August, 3sat, 20.15 Uhr

 

Wildes Bayern: Berchtesgaden im Sternenlicht

 

Der Watzmann-Gipfel und die Tiefen des Königssees liegen zwar nah, aber der Höhenunterschied beträgt fast 3000 Meter. Der Film zeigt den Alpennationalpark vom Spätsommer bis in den Winter.

Im Mittelpunkt stehen neben typischen Bergbewohnern wie Murmeltier, Gemse und Steinbock auch kleinere Wesen wie Apollofalter und Riesenweberknecht. Es geht aber auch um die Menschen, die diese einzigartige Urlandschaft über Jahrhunderte mitgestaltet haben.

Wo Steinadler und Gams ihre Jungen großziehen, leben auch unzählige kleine, aber genauso interessante Tiere, die oft mit einem faszinierenden Verhalten oder bunten Farben aufwarten.

Bald bedeckt Schnee die Bergwelt, und die Murmeltiere schlafen bei stark verlangsamtem Herzschlag in ihren Höhlen auf einem Polster aus duftendem Heu, während die Gämsen in die Brunft kommen, der Tannenhäher seine Verstecke voller Zirbennüsse aufsucht und sich Schwärme von Alpendohlen schnatternd auf Nahrungssuche machen.

 

Montag, 13. August, 3sat, 21.00 Uhr

 

Wildes Bayern: Das erste Licht am Königssee

 

Wenn die Sonne über die Kämme klettert und ihre ersten Strahlen auf die Bergwelt schickt, sind sie schon unterwegs: Jan Haft und sein Team, das den Film über die Berchtesgadener Alpen dreht.

Dort versuchen die Filmemacher jene Tier- und Pflanzenarten vor die Linse zu bekommen, die typisch für die Region sind - oder besonders interessant. Sie filmen also nicht nur Gams, Steinbock und Adler, sondern suchen auch nach seltenen, weniger bekannten Arten.

 

Dienstag, 14. August, 3sat, 14.50 Uhr

 

Der Herr der Greifvögel

 

Der Falkner Willi Holzer hat sein Leben ganz dem Schutz der Greifvögel verschrieben. Nahezu alle gestrandeten Greifvögel im Großraum München und Freising landen bei ihm. Zuvor werden die Vögel eingehend in der Oberschleißheimer Vogelklinik untersucht und entsprechend behandelt. Gerade im Frühjahr geht es bei Willi Holzer rund. Es ist die Zeit, in der die Greife Nachwuchs haben.

In den Stadtparks ausfliegende junge Waldkäuze sitzen tagsüber manchmal am Boden. Diese werden nicht selten von Passanten gefunden und abgegeben. Willi Holzer versucht sie dann wieder zu ihrer Familie zurückzubringen.

Oft stürzen in den Städten auch junge Wanderfalken von Nistkästen, die an hohen Türmen angebracht wurden. Auch diese Bruchpiloten versucht der Falkner wieder auszuwildern. Zuvor müssen sie jedoch in seiner Voliere richtig fliegen lernen und gut fressen.

Willi Holzer versucht aber vor allem auch, den nach wie vor zahlreichen Nachstellungen, denen Greifvögel ausgesetzt sind, entgegenzuwirken. Als Grundlage dafür kartiert er jedes Jahr die aktuellen Sperber-, Habichts- und Uhu-Horste. Er kontrolliert diese regelmäßig, um gezielte Störungsaktivitäten von Greifvogelgegnern rechtzeitig zu bemerken. Der Falkner sucht auch nach illegalen Fallen oder Gifteiern, die ausgelegt wurden, um Greifvögel zu vergiften.

 

Sonntag, 19. August, Das Erste (ARD), 16.30 Uhr

 

Erlebnis Erde

Wildes Elsass 

Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente. Und den ganz großen Augenblick: wenn die Jungen die Familie verlassen und ein selbständiges Leben beginnen.

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren typischen Tierfamilien: der Zwergmaus in den Ill-Wiesen, der Smaragdeidechse in den heißen Trockenrasen und Weinbergen bei Rouffach, den Gämsen auf den Felsen und Almen der Hochvogesen am Hohneck und schließlich der eigenen Storchenfamilie im Schlettstadter Ried.

 

Montag, 20. August, Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr

 

Bayern erleben

Tier im Visier - Wilderei am Horst

 

Die Filmautorin geht der Frage nach, warum es seltene Greifvögel trotz Schutzstatus in Deutschland so schwer haben.

Gefangen, vergiftet, abgeschossen – und nur in den wenigsten Fällen wird ermittelt. Obwohl alle Raubvogelarten in Deutschland unter strengem Schutz stehen, nimmt die illegale Verfolgung zu. Nur ein kleiner Bruchteil der meist illegal gefangenen oder getöteten Tiere wird gefunden. Was sich wie ein düsteres Szenario anhört, ist traurige Wirklichkeit. Häufiges Opfer ist der Habicht. Er hat einen verhängnisvollen Speiseplan und jagt gerne Hühner, Fasane und Tauben. Dementsprechend verhasst ist er bei Landwirten, Jägern und Taubenzüchtern. Doch auch Wanderfalken und Adler sind im Visier. Greifvögel gelten als Symbol für Kraft und Schnelligkeit. Das Geschäft mit Präparaten, Federn oder Krallen blüht. Ganz zu schweigen vom Handel mit lebenden Raubvögeln. Vor allem im arabischen Raum können Züchter mit ihnen ein Vermögen erzielen. Auch wenn sie dabei mit illegalen Mitteln arbeiten wie Aushorstung oder Hybridzüchtungen. Das Filmteam taucht ein in die Raubvogelszene, fragt nach, deckt auf und stellt Erschreckendes fest.

 

Montag, 20. August, NDR Fernsehen, 22.00 Uhr

 

45 Min

Wildschweine

 

In Deutschland leben so viele Wildschweine auf so engem Raum wie nirgendwo sonst in Europa. Zerstörte Felder auf dem Land, durchwühlte Gärten in den Städten, zuletzt sogar aggressive Tiere in der Fußgängerzone einer Kleinstadt.

Jetzt hat der Konflikt eine neue Dimension bekommen: Nur 300 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze sind Wildschweine an Afrikanischer Schweinepest erkrankt. Das Virus ist hochansteckend und tötet Wild- wie Hausschweine innerhalb weniger Tage.

Wird die Seuche auch nach Deutschland eingeschleppt, trifft das einen großen Wirtschaftszweig. Die deutsche Schweinefleischindustrie könnte über viele Jahre lahmgelegt werden, denn gegen die Afrikanische Schweinepest gibt es keinen Impfstoff.

Aus Angst vor Milliardenverlusten wird nun noch stärker als bisher gefordert, die Zahl der Wildschweine in Deutschland zu reduzieren.

Jeder Tag bringt neue Maßnahmen: Schonzeiten werden aufgehoben, Prämien für jedes geschossene Wildschwein gezahlt, die Zulassung von Lebendfallen, Nachtzielgeräten und Schalldämpfern für Jäger diskutiert. Die Politik macht Druck: Jäger sollen mehr Wildschweine schießen, falls nötig offenbar auch mit bisher verpönten Methoden.

"45 Min" fragt: eskaliert jetzt der Kampf Mensch gegen Wildschwein?

Noch vor 60 Jahren waren Wildschweine beispielsweise in Schleswig-Holstein fast ausgerottet. Doch milde Winter und ein üppiges Nahrungsangebot auf den Feldern haben dazu geführt, dass sich die Tiere rasant vermehren konnten. Inzwischen erschließen sich Wildschweine immer neue Reviere und wagen sich zunehmend auch in die Städte. Dort finden sie Ruhe vor Jägern, machen jedoch vielen Anwohnern Angst. Nach einem Vorfall in Heide, als zwei Wildschweine in der Innenstadt in Panik gerieten und vier Menschen verletzten, fordern jetzt viele klare Grenzen zwischen dem Lebensraum der Menschen und dem Revier der Wildschweine. Aber wie soll das funktionieren?

Der Film begleitet Menschen, deren Leben derzeit von Wildschweinen bestimmt wird: Ute Voss und ihre Nachbarn in Itzehoe, deren Gärten seit dem Herbst immer wieder von Wildschweinen zerstört werden. Den Wissenschaftler Dr. Hinrich Zoller, der erforscht, wie die Ausbreitung der Wildschweine gestoppt werden kann. Und Jäger, die aufgerufen sind, Wildschweine zu reduzieren und sich oft degradiert fühlen: vom Waidmann zum Schädlingsbekämpfer. Lässt sich die Afrikanische Schweinepest überhaupt noch aufhalten? Und um welchen Preis?

 

Dienstag, 21. August, tagesschau 24, 9.30 Uhr

 

7 Tage ... auf der Jagd

 

Mannshoch ist das Schilf, morastig der Boden, Hunde bellen, im dichten Gestrüpp haben sich Wildschweine versteckt, die Jagdscheinanwärter haben eine Kette gebildet, sie müssen die Tiere aufscheuchen. Für die meisten ist es die erste Jagd. Die Stimmung ist aufgekratzt. Das Adrenalin steigt. Jagdfieber nennen das die Erfahrenen.

Am frühen Morgen hatten einige noch Zweifel. Wie wird es sein, wenn das erste tote Tier vor einem liegt, man den ersten Tierkörper aufschneiden muss? Später am Abend ist die Unsicherheit verflogen. Jetzt sind die grellen orangenen Warnwesten das einzige, was genauso leuchtet wie die Augen der zukünftigen Jäger. "7 Tage... auf der Jagd", ein Film über Verantwortung, Jagdfieber und die Menschen, die den Finger an den Abzug legen wollen

 

Dienstag, 21. August, arte, 18.35 Uhr

 

Wildes Deutschland

Die Rhön

 

„Wildes Deutschland” entführt diesmal in das Biosphärenreservat Rhön, ein Mittelgebirge im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen. In den Kernzonen des UNESCO-Biosphärenreservats sollen die Wälder wieder zum Urwald werden. Wälder, in denen die Natur ihren eigenen Gesetzen folgt, und wo auch seltene und gefährdete Arten einen sicheren Lebensraum haben. Neben dem größten Birkhuhn-Vorkommen außerhalb der Alpen leben weitere empfindliche Arten wie der Uhu und der Schwarzstorch in dem vielgestaltigen Gebirge. Die Dokumentation beobachtet die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt im Kreislauf der Jahreszeiten.

Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

 

Mittwoch, 22. August, arte, 18.35 Uhr

 

Wildes Deutschland

 

Die Zugspitze: Eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands
Das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees hinaufreicht. Deutschlands höchster Berg ist schon an sich eine Attraktion, doch hat er noch mehr zu bieten: So finden sich an seinen Flanken die spektakuläre Partnachklamm und der wildromantische Eibsee, der von vielen wegen seines türkisblauen Wassers und seiner malerischen Buchten die "bayerische Südsee" genannt wird.

Die Dokumentation präsentiert auf einer faszinierenden Reise vom Tal zum Gipfel die Fülle des Lebens bis in unwirtliche Gipfelregionen. Sie folgt dem Lauf eines Wildbachs hinauf bis zur Quelle und zeigt, wie sich die Vegetation und das Landschaftsbild samt seiner Bewohner verändern. Außerdem erklärt sie, warum mit zunehmender Höhe der Artenreichtum von Flora und Fauna abnimmt und wie sich Tiere und Pflanzen an diese harten Umweltbedingungen anpassen müssen, um zu überleben.

Das Hochgebirge ist keine leblose, nackte Stein- und Eiswüste, sondern reich gefüllt mit zähem Leben. Im Laufe von Jahrmillionen haben es diese Arten gelernt, Unwettern und Wintereinbrüchen zu trotzen. Alpenschneehuhn, Gämse und Murmeltier tragen ein isolierendes Haarkleid. Kreuzotter, Bergeidechse und Alpensalamander nützen mit ihrer dunklen Färbung die karge Wärmestrahlung bestmöglich aus.

Mit zunehmender Reisehöhe stellt sich heraus, dass der Wildbach die Lebensader für extrem unterschiedliche Lebensräume bildet. Doch schon in wenigen Jahren wird er weitgehend versiegt sein, denn dann ist seine Quelle – der Zugspitz-Gletscher – durch die Klimaerwärmung geschmolzen. Damit steht auch den Arten an seinen Ufern ein neuer Überlebenskampf bevor.

 

Mittwoch, 22. August, Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr

 

natur exclusiv

Fischdieb oder Sündenbock? – Kormorane

 

Der Kormoran: gejagt und beinahe ausgerottet in Europa. Er stand bis 1993 auf der "Roten Liste", vermehrt sich aber seit wenigen Jahrzehnten explosionsartig. Ein geschickter Fischjäger und verhasster Konkurrent der Fischer wird wieder gejagt – trotz zahlreicher Versuche, ihn nicht zum Sündenbock der Fehler zu machen, die die Eingriffe des Menschen in Natur und Umwelt verursacht haben.

Kormorane jagen, was jeweils am leichtesten verfügbar ist. So beobachtet der Biologe Stefano Volponi auf Sardinien das soziale Fischen der Kormorane. Beim gemeinschaftlichen Jagen pflegen Hunderte von Kormoranen eine extrem effektive Art des Fischfangs: Während etwa die Hälfte der Vögel durch Flügelschlagen einen Fischschwarm zusammenscheucht, kann die andere Hälfte die Fische bequem fangen und fressen. Nach einiger Zeit wechseln sich die Kormorangruppen ab.

In ganz Europa ärgern sich die Fischer über den in ihren Augen bestens angepassten und dreisten Fischräuber. Und fordern seinen Abschuss um jeden Preis! Was sie dabei nicht berücksichtigen: Kormorane sind Zugvögel. So gibt es derzeit 170.000 Brutpaare im nördlichen Ostseeraum. Und diese ziehen durch ganz Europa zu den für sie günstigsten Fischgebieten. Verschiedene Forschergruppen versuchen, Gesetzmäßigkeiten und Rückschlüsse aus dem Zugverhalten und vermeintlichen Nahrungsvorlieben abzuleiten. Doch der Kormoran lässt sich so leicht nicht fassen. Zu genial, zu schnell agiert er in seiner Anpassungsfähigkeit. Er ist ein unübertroffener Fischjäger, ein beneideter Meister seines Fachs. Und ein willkommener Sündenbock, der für ökologische Phänomene herhalten muss, die sich sonst nur schwer erklären ließen.

 

Donnerstag, 23. August, arte, 15.50 Uhr

 

So gesund ist unser Wald!

 

Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille - der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm gut tut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg?

Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?

 

Samstag, 25. August, Bayerisches Fernsehen, 10.00 Uhr

 

Welt der Tiere

Füchse - mitten in der Stadt

 

Füchse erobern unsere Städte. Sie hausen auf Baustellen oder in Schrebergärten, schlafen auf Garagendächern oder in Gewerbegebieten. Ihr Revier ist der Asphaltdschungel und die wenig genutzten Flächen der Großstadt. Und, sie scheinen sich hier wohlzufühlen, denn die Reste unserer Wegwerf- und Überflussgesellschaft sorgen dafür, dass auch der Nachwuchs in der Stadt leichter großgezogen werden kann als auf dem Land, wo die dezimierten Hasenbestände das Überleben schwer machen. Warum der einstmals scheue Meister Reineke aus den Wäldern in die Städte gewandert ist, und wie die Füchse dort leben, versuchen Biologen in Zürich herauszufinden.

 

Sonntag, 26. August, SWR Fernsehen, 17.15 Uhr

 

Wildes Bayern: Im Schatten des Watzmann

 

Der Film von Jan Haft zeigt die faszinierende Natur in Deutschlands einzigem Alpennationalpark von der Schneeschmelze bis zum Sommer. Wenn die ersten Frühblüher die Frühlingssonne nutzen, balzen die Auerhähne. Steinadler haben Nachwuchs zu versorgen und halten Ausschau nach jungen Gämsen.

 

Montag, 27. August, Bayerisches Fernsehen, 21.00 Uhr

 

Bayern erleben

 

Im Land der Höhlen, Felsen und Falken - Die Fränkische Schweiz
Landschaften von besonderer Schönheit haben unsere Vorfahren gerne "Schweiz" genannt. Die Fränkische Schweiz ist eine fast idealtypische Natur- und Kulturlandschaft. Ihre bizarren Felsnadeln und Höhlen sind einzigartig in Mitteleuropa. Nirgendwo sonst gibt es auf so engem Raum steile Felsklippen, weit ausgedehnte Wacholderheiden und dazu noch malerische Streuobstwiesen. Trotz jahrhundertelanger Nutzung durch den Menschen besitzt die Fränkische Schweiz einen erfreulichen ökologischen Reichtum. Diese Bilderbuchlandschaft liegt im Herzen des Städtedreiecks Nürnberg, Bamberg und Bayreuth.

Filmautor Jürgen Eichinger zeigt die außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt dieser Region wie etwa Wanderfalken, Siebenschläfer, Apollofalter oder Dachse. Einen ganzen Tag lang hat er sie begleitet - vom Sonnenaufgang bis zum nächsten Morgen.

Als Karstgebiet birgt die Fränkische Schweiz auch im Untergrund so manches Geheimnis. Mehr als 1.000 Höhlen sind bereits bekannt, im Laufe der Jahrtausende sind riesige und bizarre Tropfsteingebilde entstanden. Wo während der Eiszeiten Menschen, Höhlenbären, Mammuts und andere urzeitliche Tiere Unterschlupf suchten, leben heute Höhlenkrebse, Spinnen und Fledermäuse.

 

Dienstag, 28. August, arte, 11.30 Uhr

 

Wildes Deutschland

Die Rhön

 

„Wildes Deutschland” entführt diesmal in das Biosphärenreservat Rhön, ein Mittelgebirge im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen. In den Kernzonen des UNESCO-Biosphärenreservats sollen die Wälder wieder zum Urwald werden. Wälder, in denen die Natur ihren eigenen Gesetzen folgt, und wo auch seltene und gefährdete Arten einen sicheren Lebensraum haben. Neben dem größten Birkhuhn-Vorkommen außerhalb der Alpen leben weitere empfindliche Arten wie der Uhu und der Schwarzstorch in dem vielgestaltigen Gebirge. Die Dokumentation beobachtet die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt im Kreislauf der Jahreszeiten.

Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.