Die Redaktion von HALALI präsentiert Ihnen monatlich einen Auszug interessanter Fernsehberichte zum Thema Jagd, Natur und Lebensart.

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

 

 

Zeitraum: 01. bis 30. Juni 2018

 

 

Montag, 4. Juni, 3sat, 20.15 Uhr

 

Geschichte der Tiere: Der Hund

 

Im Mittelpunkt der ersten Folge steht die Kulturgeschichte des Hundes. Sie beginnt mit dem Lagerwolf. In grauer Vorzeit geht er mit dem Mensch eine Zweckbeziehung ein. Aus anfänglichem Misstrauen entstehen Zuneigung und enge Bindung.


"Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos." Eine Erkenntnis, die zuerst der deutsche Schauspieler Heinz Rühmann formuliert hat, bevor Loriot sie später ein wenig präzisierte. Für den deutschen Humoristen war ein Leben ohne Mops unter keinen Umständen vorstellbar. Rund sieben Millionen Hundehalter in Deutschland geben beiden prominenten Künstlern Recht. Der Hund ist nicht nur das erste Haustier, sondern auch der beste Freund des Menschen.


Liebe auf den ersten Blick ist es nicht, als sich Grauwolf und Mensch zum ersten Mal begegnen. "Canis lupus" ist vom Hunger getrieben und stöbert in der Müllhalde einer Steinzeitsiedlung. Mit der Großen Eiszeit ist das friedlich grasende Großwild abgewandert. Die neuen Beutetiere sind kleiner, schreckhafter und flinker. Die Jagd im Rudel kostet mehr Kraft, erfordert anderes Vorgehen und bringt längst nicht immer den gewünschten Erfolg. Die schwierigen Verhältnisse in der Umwelt zwingen Mensch und Wolf zu einer bis dahin nie dagewesenen Kooperation, sagen Forscher.


Der Mensch folgt der Fährte der Wölfe, die mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn selbst drei Tage alte Spuren wittern können. Im Gegenzug duldet er, wenn die scheuen Tiere in ihre Siedlungen eindringen und sich über die Essensreste hermachen. Aus gegenseitiger Duldung wird allmählich Zutrauen - die Evolution bringt den Lagerwolf hervor. Er ist dem Wolf zwar genetisch noch näher als dem Hund, aber im Verhalten zeigt er sich bereits deutlich zutraulicher und lebt im losen Verbund mit der Gemeinschaft. Der Lagerwolf gilt als direkter Vorfahr des Hundes, der seinen Siegeszug als treuer Wegbegleiter des Menschen vermutlich in der Zeit antritt, als aus Jägern und Sammlern Bauern und Viehzüchter werden. Schon damals übernimmt der Hund Aufgaben als Wach- und Hütehund. Und er stellt seine hohe soziale Anpassungsfähigkeit unter Beweis. Eigenschaften, die ihm Jahrtausende später gottgleichen Status bescheren.


Dass der Hund eines Thrones wert ist, haben viele Hochkulturen gewusst. Die Ägypter ernennen den schakalköpfigen Anubis zum obersten Richter ihres Totenreichs. Die Griechen suchen eher nach rationalen Erklärungen für das außergewöhnliche Wesen des Hundes. Der Philosoph Xenophon liefert die erste wissenschaftliche Abhandlung über Erziehung, Fährtenarbeit und Verhalten. Die Römer gehen noch einen Schritt weiter: Sie züchten unterschiedliche Jagdhund-Rassen, führen aus dem Ausland Luxushündchen ein, schicken Kampfhunde in die Arena und halten Hunde, die vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden.


Mit der Christianisierung ändert sich die gesellschaftliche Wertschätzung der Vierbeiner. Die Kirche entdeckt ihre vermeintlich dunkle Seite als Begleiter von Hexen und Dämonen. Als die Bestiarien im 10. Jahrhundert aufkommen, hat sich die Lage schon wieder etwas entspannt. Der Hund wird zur Symbolfigur menschlicher Tugenden wie Treue, Wachsamkeit und Mut. Kaiser, Könige und Adlige präsentieren sich stolz mit ihren Lieblingen. Der Hund avanciert zum Prestigeobjekt.


Welche Rasse zu wem passt, ist über Jahrhunderte aber nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, sondern vor allem der eigenen gesellschaftlichen Stellung. Daran hat sich womöglich bis heute nicht viel geändert, aber inzwischen hat der Hund vor allem das Herz des Menschen erobert. Er ist sein bester Freund, sein Kind- oder Partnerersatz. Er versteht auch ohne Worte, er liebt bedingungslos. Die Moderne verhilft ihm vielleicht zur größten Wertschätzung in der Jahrtausende alten Geschichte zwischen Mensch und Hund.

 

Donnerstag, 7. Juni, arte, 18.35 Uhr

 

Wildschweine - Das Comeback

 

tv tipps wildschwein

 

Wildschweine sind gute und ausdauernde Schwimmer – trotz ihres Gewichts.
Bildrechte: Wega Film
 
 

 

Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback.


Sie haben alles, was zum Überleben wichtig ist: ein ausgeprägtes Sozialverhalten, Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit - vor allem aber: Sie sind lernfähig. Wildschweine sind die heimlichen Herrscher des Waldes. Das war nicht immer so. Noch vor Jahrhunderten waren sie in vielen Teilen Europas ausgerottet - aufgrund intensiver Bejagung und Abholzung der Wälder.


Doch die Wildschweine sind zurück. Ihr Comeback ist spektakulär: In den europäischen Wäldern leben mittlerweile wieder mehrere Millionen Tiere. Und ihre Population dehnt sich weiter aus.


Das Wildschwein des 21. Jahrhunderts findet im Vergleich zu seinen Vorfahren veränderte Lebensbedingungen vor. Seine natürlichen Hauptfeinde Braunbär und Wolf existieren in Europa nicht mehr oder stellen zumindest keine Gefahr dar. Der Uhu greift sich zwar immer wieder einzelne Jungtiere, aber gefährden kann er den Bestand nicht.


Und auch der größte natürliche und alljährlich wiederkehrende Feind - die winterliche Kälte - kann das Comeback nicht stoppen. Denn durch Klimawandel und Erderwärmung werden die Winter milder, was die Population zwangsläufig begünstigt. Doch die Klimaveränderungen erklären ihr Comeback nur unvollständig.


Die Dokumentation "Wildschweine - Das Comeback" geht vor allem der Frage nach, was das "Erfolgsrezept" der Tiere ist. Für Regisseurin Astrid Miller war es wichtig, das Sozialverhalten in der Gruppe und die Anpassungsfähigkeit der Tiere filmisch zu dokumentieren. Der Film zeigt das Leben von Wildschweinen in drei unterschiedlichen Habitaten Europas - im Osten Österreichs, im Süden Frankreichs und im Osten Polens.

 

Sonntag, 10. Juni, Schweizer Fernsehen SRF 1, 13.30 Uhr

 

Reporter

Herr Jäger und sein Bock - Auf Jagd nach dem König der Alpen

 

36 Jahre hat Domenic Jäger auf den Moment gewartet, einen kapitalen Steinbock zu erlegen. Das wäre der Höhepunkt seines Jägerlebens. „Reporter“ begleitet ihn auf der Jagd nach dem König der Alpen - eine große Herausforderung.


«Die Steinbockjagd ist die schönste Jagd für mich - und eine spezielle. Nur alle zehn Jahre kriegt man die Chance, diese Tiere zu jagen; einen richtig großen, einen kapitalen Steinbock sogar nur einmal im Leben!» schwärmt Domenic Jäger wenige Tage vor Jagdbeginn, «der Steinbock ist unser Wappentier, unser Stolz. Ich freue mich darauf.»


Doch mit der Freude kommen beim Jäger auch Bedenken auf. Normalerweise kennt er sein Jagdgebiet in- und auswendig. Die Berge und Täler im Albrisgebiet oberhalb von Pontresina aber, wo sich die Steinbockkolonie befindet, die er bejagen darf, sind Neuland für ihn. Der Druck ist groß.


Reporter Curdin Fliri heftet sich an Domenic Jägers Fersen. Macht sich mit ihm auf die Suche nach den majestätischen Tieren, die im kargen Gebirge von bloßem Auge kaum wahrzunehmen sind. Pirscht sich mit ihm zwischen Felsen und Geröll an, auf der Jagd nach seinem Traum. Es soll die Krönung seines Lebens als Jäger werden.

 

Dienstag, 12. Juni, WDR Fernsehen, 20.15 Uhr

 

Abenteuer Erde: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

 

Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie heute vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf den angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger genügend Beute finden. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz.


Selbst Experten können die Katzen nur selten in ihrem Lebensraum beobachten: Die Wildbiologen Ingrid Büttner und Manfred Trinzen sind den scheuen Tieren seit Jahren mit der Kamera auf der Spur. Mit viel Geduld gelingen den beiden einmalige Aufnahmen von freien Wildkatzen in Wald und Flur.


Von Jägern droht den Wildkatzen heute keine Gefahr mehr, im Gegenteil: Deutschlandweit versuchen Naturschützer, den Tieren durch so genannte Katzenkorridore neue Verbreitungswege zu erschließen. In der Eifel gibt es allerdings einen besonderen "Korridor": Die im Zweiten Weltkrieg erstellten Betonhöcker und Bunker des Westwall-Verteidigungssystems sind inzwischen völlig zugewachsenen und schützen viele Tiere auf ihren Wanderungen von Wald zu Wald.


Trotz aller Bemühungen, Wildkatzen zu schützen, geraten Jungtiere bei Waldarbeiten oder durch wohlmeinende Spaziergänger immer wieder in Lebensgefahr. Sogenannte Wildkatzen-Findlinge sehen zwar niedlich aus, lassen sich jedoch bei bestem Willen nicht zähmen. Wenn die wilden Kätzchen Glück haben, landen sie schließlich in der Auffangstation bei Ingrid und Manfred. Die beiden Experten päppeln die Jungtiere auf, bis sie groß genug sind, um in der Wildnis allein zurecht zu kommen. Eine mühevolle, doch besondere Aufgabe: Jahrelang begleiten die beiden Wissenschaftler ihre Schützlinge.


Mit stimmungsvollen Bildern aus der Eifel und authentischen Aufnahmen erzählt dieser Film die faszinierende Geschichte des heimlichen und kaum bekannten Lebens der Wildkatzen. Sie könnten überall in unserer Nähe wohnen - versteckt in Deutschlands Wäldern.

 

Sonntag, 17. Juni, 3sat, 18.00 Uhr

 

Mythos Wald (1/2)

Tierparadies und Schattenreich

 

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen.


Für den Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht.


So sieht man den "Tanz der Lebermoose" oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. "Mythos Wald" ist eine opulente Reise in eine Welt, die wir zu kennen glaubten und nun nie wieder mit denselben Augen sehen werden.


Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden.


Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann.


Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die Bühne für die großen und kleinen Dramen der Natur: Der Film zeigt Füchse, die im Frühjahr unter der Erde ihre Jungen bekommen, und verspielte Welpen, die noch tapsig ihren Bau verlassen. Auch die Erlebnisse einer Wildschwein-Rotte werden dokumentiert.

 

Sonntag, 17. Juni, 3sat, 18.45 Uhr

 

Mythos Wald (2/2)

Der Kampf ums Licht

 

Die Macher des weltweit ausgezeichneten Films "Die Wiese" schaffen mit spezieller Kameratechnik ein völlig neues Bild des Waldes und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen von Arten.


Eindrucksvolle Bilder halten fest, wie ein Hirschkalb aufwächst, wie sich eine Fuchsfamilie durchschlägt und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor empor wächst.


Im Herbst beginnt dann das Buhlen um die Weibchen: Krachend stoßen die Geweihkronen der Hirsche aufeinander, und auch die Wildschweinkeiler kämpfen aggressiv. Aber es gibt auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern.

 

Samstag, 23. Juni, Das Erste (ARD), 8.15 Uhr

 

neuneinhalb

Kitze in Gefahr - Wie Drohnen junge Rehe retten

 

Die feuchte, warme Witterung der vergangenen Wochen hat das Gras auf den Wiesen kräftig wachsen lassen. Die erste Mahd der Grünflächen hat überall im Land begonnen. Für viele Wildtiere, zum Beispiel Rehe, sind die kniehohen, saftig grünen Wiesen offenbar ein idealer Ort, ihre Kitze gut getarnt zu verstecken. Die vermeintliche Sicherheit des hohen Grases ist jedoch trügerisch. So schützt es zwar vor Fressfeinden wie dem Fuchs, nicht aber vor der drohenden Gefahr durch Mähfahrzeuge. Genaue Zahlen, wie viele Wildtiere tatsächlich bei der Mahd getötet werden, gibt es nicht. Der Deutsche Tierschutzbund schätzt aber, dass bundesweit jährlich rund 500.000 Wildtiere, darunter 100.000 Rehkitze, von Mähfahrzeugen erfasst werden. Landwirte und Jäger suchen deshalb gemeinsam Wege, die Tiere zu schützen.


In einigen Jägerschaften des Landes Niedersachsen würden bereits Flugdrohnen zur Rettung von Kitzen eingesetzt, sagt Florian Rölfing, Sprecher der Landesjägerschaft. So unterstützt beispielsweise Jäger Markus Böller aufgerüstet. Steht eine Mahd an, fährt er raus und überfliegt systematisch die jeweiligen Flächen. Das Jagdrevier von Stefan Switalla in Echem umfasst rund 900 Hektar, davon knapp 600 Hektar Grünland. Zu viel, um vor jeder Mahd die Flächen zu Fuß nach Kitzen abzugehen, so der Jagdpächter. Allein schon deshalb, weil sich die Mahd innerhalb weniger Tage ereignet und sich nicht genügend Leute finden, die helfen. Er ist deshalb froh, Unterstützung aus der Luft zu bekommen. Doch das Verfahren stecke noch in den Kinderschuhen, sagt er. Zudem könne sich nicht jeder ein solches Flugobjekt leisten. Die Anschaffungskosten seien sehr hoch.

 

Mittwoch, 27. Juni, arte, 16.45 Uhr

 

Waschbären

Niedliche Banditen

 

Mit der schwarzen "Brille" um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei  richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden.


Mitte des 20. Jahrhunderts an einem idyllischen See in Deutschland gezielt angesiedelt, breiten sich Waschbären beharrlich aus. Und längst sehen die Allesfresser auch unsere Städte als ihr Jagdrevier an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer,  Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Die EU fordert zum Schutz gefährdeter Arten eine gezielte Jagd auf die niedlichen Banditen. Doch Wissenschaftler sind skeptisch, ob sich so ihre Ausbreitung eindämmen lässt.


Die ARTE-Moderatoren" Caroline und Gunnar machen sich heute mit einem Revierförster auf die Suche. In Nordhessen - der Hochburg des Waschbären in Europa  - wollen sie dem nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen.

 

Donnerstag, 28. Juni, arte, 16.45 Uhr

 

Jagd

Noch zeitgemäß?

 

Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und nicht nur das: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es weiter kritische Stimmen, die sagen: Jagd, so wie sie heute betrieben wird, ist nicht sinnvoll, sondern schadet sowohl dem Wild als auch dem Wald.


In einem Jagdrevier südlich von München wollen die ARTE-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner herausfinden, wie Jäger ihre Aufgabe heute verstehen - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier geschossen wird. Beim Ausnehmen sollen die beiden schließlich sogar selbst Hand anlegen.

 

 

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.